Technik und Athletik werden jeden Tag trainiert. Der Kopf entscheidet – und wird dem Zufall überlassen. Hier ist das Training dafür: drei Bausteine, zehn Minuten am Tag.
Ausschnitte aus dem Vortrag vor der U21 des 1. FC Kaiserslautern, August 2026. 60 Minuten im Mannschaftskreis, danach läuft das Programm allein.
Im entscheidenden Moment gewinnt nicht der Beste. Es gewinnt der, der abrufen kann, was er kann.
Der Unterschied zwischen Training und Wettkampf ist kein Können, sondern ein Zustand. Und dieser Zustand ist trainierbar, nicht durch Motivation, sondern durch wenige Gewohnheiten, jeden Tag. Genau das hat mich seit über 35 Jahren beschäftigt, und genau das gebe ich weiter. Und weil „trainierbar" eine Behauptung ist, wird die Wirkung gemessen, vorher und nachher.
Mentales Training hat ein Glaubwürdigkeitsproblem: Jeder verspricht Wirkung, kaum jemand misst sie. Deshalb gehört zu diesem Programm eine Messung: sechs Fragen, fünf Minuten, vor dem Vortrag und nach den 66 Tagen.
Die Auswertung bekommt das Trainerteam als Mannschaftsübersicht, anonym, ohne Zuordnung zu einzelnen Spielern. Sie sehen schwarz auf weiß, ob sich etwas bewegt hat: Umgang mit Drucksituationen, Fokus vor dem Spiel, Umgang mit Fehlern.
Schematische Beispieldarstellung
Die Bausteine sind keine Erfindung, sondern sportpsychologischer Standard: Visualisierung und Selbstinstruktion gehören zur Ausbildung an Olympiastützpunkten. Die ruhige Atmung mit sechs Atemzügen pro Minute ist als Herzratenvariabilitäts-Training gut untersucht. Die 66 Tage stammen aus der Gewohnheitsforschung (Lally et al., University College London). Neu ist nicht die Wissenschaft. Neu ist, dass sie als festes Programm in die Kabine kommt.
Kein Vortrag über Motivation, sondern ein Programm mit fester Reihenfolge und fester Dosis. Die drei Bausteine wirken nur zusammen – so wie Kraft, Ausdauer und Technik zusammenwirken.
Ruhige Bauchatmung, sechs Atemzüge pro Minute. In diesem Zustand nimmt das Unterbewusstsein auf. Läuft passiv beim Einschlafen – man muss nichts können.
Eigene Sätze, laut gesprochen, viermal hintereinander, vor dem Spiegel. Für jede Mannschaft und jedes Haus eigens formuliert – nicht von der Stange.
Eine konkrete Szene, durch die eigenen Augen, in normalem Tempo, immer mit gelungenem Abschluss. Der Kopf unterscheidet nicht, ob er es erlebt oder nur klar genug gesehen hat.
Ein Termin im Kreis der Mannschaft, in Ihrem Zeitfenster – bewährt hat sich eine Stunde. Mit Wirkungsmessung kommen zehn Minuten dazu: fünf zu Beginn, fünf am Ende. Danach kostet es keine Minute Trainingszeit: Die zehn Minuten am Tag macht jeder Spieler für sich, zu Hause.
Gelernt habe ich das mentale Training ab den achtziger Jahren in den Seminaren von Nikolaus B. Enkelmann in Königstein. Dort saßen regelmäßig Trainer und Spieler im Raum – unter anderem Norbert Elgert, seit 1996 Leiter der Schalker Knappenschmiede, mit dem ich 1993 dasselbe Seminar besucht habe. Wolfgang Frank hat mit Enkelmanns Methoden bei Mainz 05 gearbeitet: Atemübungen am Morgen, Stimmtraining im Trainingslager, Enkelmanns Bücher für die Mannschaft. Jürgen Klopp, damals sein Spieler, erinnerte sich später an junge Kerle, die plötzlich im Mannschaftsbus Bücher lasen, deren Titel er kaum verstand.
Fußballwissen bringe ich nicht mit – davon ist im Verein genug vorhanden. Ich bringe das Training für den Kopf mit, das dort niemand hat.
Seit über 35 Jahren wende ich das System selbst an: vor Prüfungen, Verhandlungen und Auftritten. Dokumentiert ist es in zwei Fachbüchern – Wertvolle Soft Skills für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater (IDW Verlag) und Soft Skills for the Professional Services Industry (Wiley).
Beruflich bin ich Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Unternehmer und Vorstandsvorsitzender der EACVA. Das ist kein Widerspruch zum Sport, sondern der Grund, warum das Training in beiden Welten funktioniert.
Vortrag vor der U21 des 1. FC Kaiserslautern, August 2026
Das hängt von Format, Teilnehmerzahl und Anfahrt ab. Sie bekommen nach Ihrer Anfrage innerhalb von 48 Stunden ein konkretes Angebot: ein Preis, alles inklusive (Vortrag, Teilnehmerpakete, Wirkungsmessung mit Auswertung).
Nein. Alle drei Bausteine sind sportpsychologischer Standard und wissenschaftlich untersucht: Atemtraining, Selbstinstruktion, Visualisierung. Das Besondere ist nicht die Methode, sondern die feste Dosis und Reihenfolge. Und dass die Wirkung gemessen wird.
Skepsis ist der Normalfall. Deshalb ist der Vortrag kein Appell, sondern eine Anleitung: Jeder probiert die Bausteine im Termin selbst aus. Wer danach nicht mitmacht, verliert nichts. Wer mitmacht, braucht zehn Minuten am Tag.
Keiner. Ein Termin von 45 bis 90 Minuten in Ihrem Zeitfenster, keine Aufgaben für den Trainerstab, kein Eingriff in den Trainingsplan. Die tägliche Übung machen die Spieler zu Hause.
Winterpause und Saisonvorbereitung: dann ist Raum im Kalender, und die 66 Tage laufen in die Saison hinein. Für Unternehmen und Veranstaltungen gilt diese Einschränkung nicht.
Drei Angaben genügen: um wen es geht, wie viele Teilnehmer, welcher Zeitraum. Sie bekommen innerhalb von 48 Stunden eine Rückmeldung, mit einer ehrlichen Einschätzung, ob und wie es passt.
Anfrage per E-MailOder direkt: andreas.creutzmann@creutzmann.de
Für die Wintervorbereitung 2026/27 sind noch Termine frei.